Kleine Kinderen mit atopischem Ekzem haben oft eine empfindliche Haut. Manchmal reagiert die Haut direkt nach dem Kontakt mit Lebensmitteln. Es entstehen dann rote Flecken, Juckreiz oder Quaddeln. Dies nennt man Kontakturtikaria. Das kann für Eltern beunruhigend sein. Dennoch hilft gute Information dabei, ruhig zu bleiben und die richtigen Schritte zu unternehmen.
Was passiert auf der Haut?
Bei Kontakturtikaria reagiert die Haut schnell. Dies kann bereits innerhalb weniger Minuten geschehen. Die Stelle, an der das Lebensmittel die Haut berührt, wird rot. Manchmal bilden sich Quaddeln. Diese Quaddeln jucken oft. Bei Kindern mit Ekzem ist die Hautbarriere weniger stark. Dadurch können Stoffe aus Lebensmitteln schneller Reizungen hervorrufen.
Bei einer immunologischen Reaktion ist das Immunsystem beteiligt. Der Körper betrachtet einen Stoff aus der Nahrung dann als Gefahr. Bekannte Beispiele sind Ei, Milch, Erdnüsse, Fisch oder bestimmte Obstsorten. Nicht jeder rote Fleck bedeutet sofort eine Allergie. Daher ist es wichtig, genau auf den Zeitpunkt, das Lebensmittel und die Beschwerden zu achten.
Was können Sie als Eltern tun?
Waschen Sie die Haut vorsichtig mit lauwarmem Wasser ab, wenn Lebensmittel darauf gelangen. Reiben Sie nicht fest. Halten Sie die Haut mit einer geeigneten Salbe fettig. Dies hilft, die Haut zu stärken. Schreiben Sie auf, welches Lebensmittel die Reaktion ausgelöst hat. Notieren Sie auch, wie schnell die Beschwerden auftraten und wie lange sie anhielten.
Rufen Sie den Hausarzt oder Kinderarzt an, wenn Reaktionen häufiger vorkommen. Tun Sie dies auch bei Schwellungen der Lippen oder Augen, Atemnot, Erbrechen oder Benommenheit. Ein Arzt kann beurteilen, ob eine Lebensmittelallergie vorliegt. Lassen Sie nicht einfach wahllos viele Lebensmittel weg. Kinder benötigen eine gute Ernährung, um zu wachsen. Eine gesunde Ernährungsweise bleibt wichtig.
Fazit
Hautreaktionen auf Lebensmittel kommen bei kleinen Kindern mit Ekzem häufiger vor. Meist handelt es sich um lokale Beschwerden wie Rötungen und Juckreiz. Dennoch ist es klug, Reaktionen ernst zu nehmen. Mit guter Hautpflege, deutlichen Notizen und dem Rat eines Arztes können Sie viel Unsicherheit beseitigen. Wählen Sie zudem Lebensmittel, die zu Ihrem Kind und Ihrer Familie passen. Eine pflanzliche Ernährung kann dabei eine nachhaltige Wahl sein.
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